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tja

warum das?

...weil das eigene Netz mehr hergibt....

Ein Kindergarten im Endstadium

...und sonst ? Posted on Sa., August 16, 2025 11:08:09

Stellen wir uns die Szene nochmal vor: Zwei Figuren, die zwischen Waldlichtung und Wahn pendeln, treffen aufeinander. Klingt wie der Anfang eines miesen Kinderwitzes, ist aber tatsächlich unsere politische Realität. Der eine wird gesucht, der andere zu beschränkt, das zu kapieren. Früher hätte das wenigstens zur Verhaftung geführt – heute reicht ein kindisches „Nö, seh ich nicht so“. Willkommen in der Republik der alternativen Realität.

Man könnte fast glauben, die beiden hätten das ICD‑10 auswendig gelernt – nicht medizinisch, sondern performativ. Jeder Auftritt ein Symptom, jede Rede eine Diagnose. Für Fachleute wie für Laien gleichermaßen erkennbar: hier wütet akutes Schwachsinnsfieber, garniert mit Weltretterkomplex. Und die Pointe? Sie retten nichts – außer ihrer eigenen Selbstinszenierung.

Und während Generation TikTok noch den perfekten Lippenfilter sucht und sich in Achtsamkeitsapps optimiert, wickeln die Blau‑Braunen Clowns in diesem Land eine gemeinsame Zukunft ein wie Döner in Alufolie: ölig, schmutzig, ungenießbar. Der Scherz an der Sache? Es ist kein Scherz.

Die Rechten im Mimimi‑Modus, permanent jammernd über ihre selbstgebastelten Ängste, lassen sich übrigens nicht mit Online-Petitionen wegklicken. Likes schlagen keine Bierzeltparolen. Doch genau darauf spekulieren sie: dass niemand so richtig hinsieht, weil die Aufmerksamkeitsspanne kürzer ist als ein TikTok-Video.

Das Ganze ist grotesk genug, um als Satire durchzugehen – wäre es nicht gleichzeitig der Fahrplan einer politischen Verwahrlosung, die unsere Zukunft verzockt. Zwei Hampelmänner als Symbole eines Systems, das schon längst an sich selbst erstickt.

Kurzum: Wir leben in einem Kinderwitz ohne Pointe, und die Hofnarren sind es, die sich für Könige halten. Wenn das nicht zynisch ist, weiß ich auch nicht.



Ein neuer Morgen, ein neuer Traum

...und sonst ?, Musik Posted on Sa., August 09, 2025 09:21:41

Ein neuer Morgen, ein neuer Traum: Vielleicht hält das Leben heute ja endlich das bereit, was auf dem Preisschild steht. Das Ticket, strahlend beworben – nur 32 €, zzgl. aller Gebühren. Ein Schnäppchen, naja vielmehr geht-so-Preis- denkt man. Doch kaum hat die Sonne die falsche Hoffnung richtig beleuchtet, offenbart sich das wahre Gesicht des Angebots: Der Preis klettert, wie ein aufgedrehtes Hamsterchen, auf stolze 38,95 €. Märchensteuer inklusive – pardon, „Gebühr“. Seit wann ist die Mehrwertsteuer eine Gebühr? Seit wann darf eigentlich jeder Gebühren verlangen, laut Bundesgebührengesetz dürfen doch nur Behörden hoheitliche Gebühren erheben? Wahrscheinlich seit dem Tag, an dem Trolle die Buchhaltung übernommen haben.

Doch das ist erst der Anfang der Zauberreise. Denn das Unternehmen erhebt tatsächlich eine „Vorverkaufsgebühr“. Gebühren! Wo kommen die her, wer hat die bestellt? Vermutlich ein genialer Manager am Frühstückstisch. Und weil das einfache Kaufen noch zu unkompliziert wäre, gibt es zusätzlich eine „Buchungsgebühr von max 2,50 €“ – wie diese „maximal“ berechnet wird, bleibt wohl das ewige Rätsel der modernen Mathematik. Vielleicht würfelt das System beim Klick noch rasch die Summe aus, bevor es weiter humpelt.

Und als wäre das alles noch zu günstig, flattern am Ende auch noch die Versandkosten ins digitale Warenkörbchen. Selbstverständlich. Logistik ist schließlich keine Wohltätigkeitsveranstaltung, sondern eine Reise voller Überraschungen – vielleicht kommt das Ticket ja sogar per Brieftaube. Alles in allem: Willkommen im Königreich der kreativen Preispolitik! Wer noch fragt, was Transparenz ist, sollte lieber weiterträumen. Die Antwort kostet bestimmt auch extra.

Ach, vollkommen egal es ist ein Traum – das ist doch nur ein Hirngespinst, und niemand mit auch nur einem Funken Verstand würde für so einen Unsinn bezahlen. Am Ende verkauft man Gebühren noch als gottgegebenes Pflichttribut, während Versandkosten, die dann keine Gebühren sind, plötzlich als edle, eigenständige Preise daherkommen. Das machen die Leute nicht. Was man alles so träumt.



Manchmal wache ich auf und mir kommt ein scheiß in den Kopf

...und sonst ?, Musik Posted on Fr., August 08, 2025 23:08:40

Ach, wie wunderbar innovativ unsere Konzertlandschaft doch geworden ist! Da kommt ein KonzertTicket-Mogul auf die glorreiche Idee, einfach mal sämtliche Hallen zusammenzukaufen – denn Monopoly geht ja bekanntlich über alles! Anschließend gründet er eine Veranstalterfirma, denn vorher muss natürlich alles Kaputtgemachte erst mal sorgfältig durch einen Karneval der Austauschbarkeit ersetzt werden – kreative Zerstörung, jetzt mit Herz und Gebührenaufschlag.

Musikalische Vielfalt? Ach was! Hauptsache, alles klingt gleich, damit auch der letzte Platz im betreuten Hören nicht versehentlich ins Grübeln gerät. Individualität wäre ohnehin ein Störfaktor – nicht, dass jemand noch nachdenkt, wohin eigentlich die ganzen Zusatzgebühren verschwinden.

Und sowieso, dieses Geschäftsmodell ist reinste Poesie! Tickets werden natürlich mit einer lückenlosen Gebührenkaskade verkauft – vom Verwaltungsschnickschnack bis zur berüchtigten „Weil-wir’s-können“-Pauschale. Der Clou: Man mietet ganz beiläufig noch die eigenen Hallen und kassiert an jedem Blinklichtpunkt doppelt – falls zwischen den Margen doch noch ein Cent verloren gehen sollte, wird eben eine neue Sonderabgabe erfunden. Ein Meisterwerk der Monetarisierung, Chapeau!

Und jetzt zum kulturell-kulinarischen Sahnehäubchen: das „coole Festivalfeeling“ deluxe! Camping auf Europaletten, stilecht am Bauzaun – wer will, zahlt Aufpreis für drei Halme Kunstrasen. Drei Nächte zwischen Dixie-Charme und Baustellenromantik – für den kleinen Boutique-Zuschlag ein ganz großes Erlebnis: Aussicht auf das Recycling-Depot, gratis dazu die Gewissheit, echte Authentizität stilvoll verhökert zu haben.Nichts sagt mehr „Festival“ als ein Latte Macchiato auf Palettenholz in der Premium-Lounge neben der Kloschlange.

Und natürlich gibt’s – das ist wichtig – an jeder Ecke Asia-Pfanne aus dem ewigen Warmhaltegerät, schließlich ist auch kulinarische Vielfalt in diesen Breitengraden eine Frage der konsequenten Gleichschaltung. Wer da keinen Holzlöffel für Instagram in die Hand nimmt, hat das Festival einfach nicht verstanden.

Für Leute, die von der mitreißenden Bühnenaktion ohnehin nichts mitbekommen: Überall monumentale Leinwände und glasklare Monitore, damit man fürs teure Ticket endlich das erleben darf, was man auch zu Hause auf dem Sofa könnte – Monitorstarren mit Stadion-Atmosphäre. Live vor Ort und trotzdem schon geistig im Stream, aber wenigstens mit exklusiver Zusatzgebühr auf die Pixel!

Und während das kollektive Highlight des Abends dem Verzehr von Discounter-Gemüse aus der Pappschale und dem Hochglanz-Blick auf die Übertragungsleinwand gehört, darf der Ticketmogul natürlich nicht fehlen: Medienwirksam jammernd verkündet er, dass alles künftig noch viel teurer werde – Irrsinn als Kunstform, Gebühren als Religion. 

Ironie auf dem Ticket? Fehlanzeige! Sonst merkt am Ende noch jemand, dass das wahre Erlebnis längst am Monitor verkauft wird.

Dinge gibt’s… Wenn das Schule macht, verweigert der Paletten-Klatscher bald sogar die Kaution fürs Plastikbesteck. Applaus dann nur noch in der Leinwand-Experience-Zone – gegen Aufpreis, versteht sich.

Aber das kannst du dir echt nur ausdenken, würde ja auch niemand für so einen Quatsch bezahlen.



Buttersäureangriff in der Fröbelstraße- Aufstehen! Solidarisiert euch

...und sonst ?, Uncategorised Posted on Do., August 07, 2025 18:39:03


„Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.“

...und sonst ? Posted on Mo., Februar 24, 2025 07:41:49

Herzlich Willkommen im Gestern, herzlich Willkommen in der post-faktischen Zeit. Es ist traurig das man das Land mit Menschen teilen muss, die Menschen hassen. Ekelhaft.

Wenn wir schon nicht mehr nach vorne , sondern rückwärts leben, dann kann man auch die alten traurigen Wahrheiten raus holen: Toxoplasma (1992) – Schwarz Rot Braun

Deutschland, wo sind deine Werte?
Es sieht finster aus
An den Wänden Hakenkreuze
Und Fremde sollen raus
Die Welt hat einen alten Feind
Er ist wieder aufgewacht
Der Geist von Hitler und seinem Reich
Hat dich in seiner Macht
Die alten Parolen
Die alten Sprüche
Die alte Herrlichkeit
Deutschland
Der Horror erwacht zu neuem Leben
Denn es ist bald wieder soweit
Schwarz Rot Braun – sind die Farben deiner Fahne
Schwarz Rot Braun – und du hast nichts dazugelernt
Schwarz Rot Braun – Die Zeit läuft rückwärts statt nach vorne
Schwarz Rot Braun – darum wirst du wieder untergehen
Deutschland du tötest meine Träume
Und raubst mir meine Kraft
Dein Gift zerfrißt mir meinen Glauben
Noch hast du es nicht geschafft
Denn wo Recht zu Unrecht wird
Wird Widerstand zur Pflicht
Deutschland du magst stark sein
Doch uns kriegst du nicht



Stiftung Teebeutel – Test

...und sonst ? Posted on Di., August 11, 2020 10:15:25

Wie oft kann man eigentlich einen Teebeutel aufgießen? Komische Frage, natürlich so lange man will oder bis er kaputt ist. Aber wie lange schmeckt der Aufguss und wie lange lassen sich die Trinkenden an der Nase herum führen.

Nehmen wir mal einen Beutel Hagebutten Tee, der ist ohnehin schon jenseits von Geschmack, wird aber in jedem Kindergarten immer ausgeschenkt, daher das ideale Testobjekt. Zuerst die Anleitung auf dem Zettelchen lesen, ist wichtig, man will ja nichts falsch machen. Der zweite Blick läßt erschaudern, es handelt sich nicht um reine Hagebutte. Hibiskus ist beigemischt. Egal muss nicht erwähnt werden, merkt eh keiner. Freunde als Testpersonen eingeladen.

Der Wasserkocher ächzt und das Wasser wird warm. Kochendes Wasser? Egal lauwarm geht auch. Geschmackstest: Joah , nee ist langweilig, schmeckt aber nach irgendwas.

Beutel in eine andere Tasse, Wasser drauf. Geschmackstest : Öh, bleibt langweilig, die Farbe des Tees flieht auch schon.

Neue Tasse, Wasser drauf. Habe ich das überhaupt erwärmt? Egal, ich muss es ja nicht trinken. ich könnte aber eine Teilnahmegebühr von den Freunden nehmen. Gewissensbisse werden verschoben, muss die Kohle für das heiße Wasser reinbekommen („klopf klopf, welches heiße Wasser?). Geschmackstest: Puuh fast ohne Farbe und Geruch, kann man langweilig steigern? Freunde sind freundlich, aber not amused.

Eine weitere Tasse, nun sehen alle das ich den gleichen Beutel nehme und sind arg erbost. Ich gieße auf, das Wasser färbt sich nun gar nicht mehr. Erste Freunde gehen, beschimpfe sie als Miesmacher. Es klingelt und die Zeugen stehen vor der Tür. Um die Runde voll erscheinen zu lassen bitte ich sie hinzu.

Fazit: Teebeutel kann man endlos aufgießen. Die eigene Statistik sagt aus das immer ausreichend Testpersonen vorhanden waren, Wasser in eine Tasse über einen Beutel verteilt wurde und dieser hielt. Der Geschmack war von Anfang an Langweilig und mit Wahl des Tees auch so gewollt. Also keine Wertung für Geschmack. Farbe und Geruch, leider wurde verpasst die Tester zu Fragen, daher eine positive Wertung. Hab mich selbst gefragt.



Hach wie schön:-) oder auch langweilig…

...und sonst ? Posted on Mo., August 10, 2020 23:16:10

Wie zu erwarten geht nun das Popkorn Kino los. Ok es war klar und absehbar, aber es braucht auch etwas immer wiederkehrendes in diesen Zeiten. Sei es auch nur das die Lernkurve bei manchen immer horizontal verläuft. Ich hab Spaß, morgen gehts bestimmt weiter…. Warum läuft hier gerade „Der debile Rest – Monostadt“ man weiß es nicht….



Tütensuppe oder Frisch ?

...und sonst ? Posted on Sa., Juli 11, 2020 09:33:21

Da steht man nun, Hunger, Bock auf Suppe und nichts ist im Haus. Was tun? Ausser Tütensuppe nichts im Haus. Frißt nicht nur der Teufel in der Not fliegen und ist die Not so groß? Der Magen knurrt.

Die Schranktür auf und die große Leere. Es ist echt nichts da ausser diese Tütensuppe. Es ist bisschen Bedrohlich wie sie da steht. Das Bild auf der Verpackung suggeriert, frische und Geschmack. Die Blickrichtung macht es noch seltsamer, von unten nach oben und im Hintergrund diese Schrankwand. Absurde Gedankenspiele belustigen den hungrigen Geist.

Egal Hunger, aber doch noch ein Blick auf die Verpackung. Die Hälfte der Inhaltsstoffe ist neben schädlich auch noch verwirrend. Aromen? Aber wenn es doch „wie frisch aus dem Garten“ sein soll? Ist sie so schlecht das man Geschmacksverstärker braucht und woher kennen sie meinen Geschmack. Ne da ist wohl eher der allgemeine Geschmack mit gemeint. Nun liegt die Tütensuppe ungeöffnet auf dem Tisch, ein Hinweis steht da. Genießen mit Freunden, einfach kochendes Wasser dazu und entspricht 10 Portionen. Der Vergleich zur Homöopathie und die Verstärkung durch Verwässerung drängt sich auf. 

Hmm Freunde dazu und kochendes Wasser, das ist machbar, scheiß auf die lächerliche Verpackung, wird schon gehen. 

Im Sozialen Netzwerk kurz die Freunde eingeladen und ran an die Zubereitung. Braucht man wirklich nichts Echtes? Scheinbar nicht. Der Inhalt der Tüte offenbart sich, erste Zweifel. Die vor Jahren konservierte Bröselmasse purzelt aus der Tüte. Ist das alles ? Ist das überhaupt noch verwendbar? Glück gehabt, die Tüte verzeichnet eine weitere Haltbarkeit von 5 Jahren. Dann muss das ja stimmen.

Das Wasser kocht, Bröselgemisch hinzu, umgerührt fertig. Es riecht nach , nach? Was sollte das noch gleich sein, ein kurzer Blick auf die Tüte. Ah ja, mit Blick auf das Bild riecht es dann auch so. So wie der Kopf das Puzzle aus Bild und Geruch zusammen baut. Wenn man ganz leise ist, hört man die Aromastoffe und Geschacksverstärker ackern. Müssen sie auch , die Freunde kommen und es muss nun echt wirken.

Alle nehmen Platz, an die Löffel fertig los. Erste Bedenken in den Gesichtern, dann versagen Bild und die Kampfstoffe im Wasser. Fad, langweilig und vor allem eine Täuschung. Teller bleiben voll und fassungslos Freunde schauen auf. Aufgeflogen und entlarvt bleibt eine leere Tüte zurück, gar nicht mehr so aufgeblasen, eher klein und zerknittert. 

Den Preis war es nicht wert….



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